Wahlpflicht (diese Variante ist mindestens 1 Semester zu belegen)
Dr. Leo Brauneiss
Di, Mi n.V.

Als einer der ersten Star-Dirigenten kannte Mahler die Möglichkeiten und Gefahren der orchestralen Klänge wie kaum ein anderer Komponist. Seine Instrumentation setzt insbesondere in den kammermusikalischen Orchesterliedern nicht auf besondere Effekte, sondern verdeutlicht die einfachen Texturen mit schlichter Rafinesse. Nicht alle seiner Klavierlieder hat Mahler selbst orchestriert. Sie warten darauf!

Keine Einschreibung über Moodle.

Möglichkeit einer Klausur am Ende des SoSe 2026 Für Studierende, die die Lehrveranstaltung im Wahlpflichtbereich belegen möchten, ist eine Anmeldung bis zum 31.01. über schulmusik-tonsatz-organisation@hmt-leipzig.de möglich
Marco De Cillis
B 5.01

Sie sind synergetisch veranlagt? Lassen Sie sich ein Cocktail schmecken aus Harmonik und Melodik: Wem bislang im Tonsatzunterricht der Bach-Choral erspart blieb, kann die ausgeklügelte Logik auskosten, die hinter den Bach-Sätzen steckt.
Inklusive historisch adäquater Terminologie widmen wir uns der Frage: Vermag ein handfester Algorithmus einen stilsicheren Bach-Choral zu generieren? Didaktisch hilft uns der Dreischritt Analyse – Lückentext – Eigenkreation.
Nur für Studierende, die in der Klausur des 2. Studienjahres keine Aufgabe zum Thema Bach-Choral geschrieben haben.

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Marco De Cillis
vorauss. Do n.V.
B 5.01

Welch Tiefgang in weltlicher Chormusik: Im Zentrum stehen die 28 Chorlieder Mendelssohns, deren herrlichsten Stellen wir nacheifern, abermals in Anwendung der Arbeitsweisen Analyse – Lückentext – Eigenkreation.
Ausweitend beleuchten wir Sätze anderer Komponisten in Reflektion allgemeiner romantischer Chorsatz-Techniken.
Wie nah gerät Ihr eigener Satz an Meister Mendelssohn heran?

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Marco De Cillis
vorauss. Do n.V.
B 5.01

Analyse: 3,4 % – Lückentext: 0 % – Eigenkreation: 96,6 %
Ein Kurs fast zum Austoben! Wir übertragen die musikalische DNA der durmolltonalen Melodie auf Basis des De-Cillis’schen Melodiestufensystems in Ihre eigenen Sätze. Im Zentrum entstehen fantasievolle Liedbearbeitungen, die als Ergänzung Ihres Schupra-Unterrichts gelten können. Wir reizen die Kraft des einzelnen Tons im tonalen Gefüge aus, später streiten wir über manch aleatorisch bis konzentriert-planend generiertes handschriftliches Klangwunder. Am Ende steht ein algorithmisches Kompositionskonzept, das mit jeder – wirklich jeder! – Melodie durchführbar ist.

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Möglichkeit einer Klausur am Ende des SoSe 2026 Für Studierende, die die Lehrveranstaltung im Wahlpflichtbereich belegen möchten, ist eine Anmeldung bis zum 31.01. über schulmusik-tonsatz-organisation@hmt-leipzig.de möglich
Martin Erhardt
Mi 11:45 Uhr - 12:45 Uhr

Der Cantus firmus ist die bedeutendste Kompositions- und Improvisationsidee der Renaissance. Musiker erfanden also ihre Werke nur selten aus dem Nichts, sondern sie nahmen meist eine schon vorhandene Melodie und fügten ihr weitere Stimmen hinzu. So eine vorher schon feststehende Melodie (=cantus prius factus oder cantus firmus) kann ebenso ein gregorianischer Choral wie auch eine Tanzmelodie sein. Doch wie fügt man nun Stimmen hinzu? Das werden wir in diesem Kurs lernen. Wir starten mit dem Fauxbourdon bei Guillaume Dufay und reisen durch 100 Jahre Musikgeschichte bis zu den Choralvertonungen der Lutherzeit. Erst singen wir Alte Meister, dann werden wir "singend komponieren", und danach erst schreiben.

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Möglichkeit einer Klausur im Sommersemester 2026 Für Studierende, die die Lehrveranstaltung im Wahlpflichtbereich belegen möchten, ist eine Anmeldung bis zum 31.07. über schulmusik-tonsatz-organisation@hmt-leipzig.de möglich
Martin Erhardt
Mi 12:45 Uhr - 13:45 Uhr

Imitation, also Vormachen - Nachmachen, ist eines der wichtigsten Prinzipien, um gute Musik zu machen. Dem Wesen nach zunächst eine improvisatorische Praxis, wird sie im Laufe der Musikgeschichte zunehmend zu einer kompositorischen Praxis. Doch in der Spätrenaissance, der Blütezeit der Imitation, lassen sich Komposition und Improvisation oft gar nicht eindeutig voneinander trennen. So werden auch wir in diesem Kurs das Singen und das Schreiben vermischen. Die beiden Parameter einer zweistimmigen Imitation, nämlich den zeitlichen Abstand zwischen den beiden Stimmen und das Imitationsintervall, werden wir variieren, und dabei lernen, Werke von Josquin Desprez bis Heinrich Schütz besser zu verstehen.

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Johannes Kretschmer

Das Hörspiel als musikdramatische Gattung bietet mit seiner imaginären, d. h. nur in der Vorstellung des individuellen Hörers existierenden Bühne nahezu grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten. Die traditionelle Hörspielmusik-Komposition orientiert sich dabei an der filmmusikalischen Praxis der Erzeugung von Atmosphären, Illustration von Charakteren und der Untermalung und Kommentierung von Szenen bis hin zu leitmotivischer Durchkomposition. Daneben wird seit den 60er Jahren zunehmend eine experimentelle Richtung gepflegt, welche die Musik weniger funktional anwendet, sondern den Klang als selbstständigen Akteur begreift und das das Wort zum musikalischen Material werden lässt. Techniken der Klangsynthese und -manipulation (Filter, Equalizer, Vocoder etc.) sowie Spatialisierung (Verräumlichung) werden als kompositorische Gestaltungsmittel einbezogen.
Im Kurs können wahlweise beide Richtungen oder schwerpunktmäßig eine davon behandelt werden. An ausgewählten Beispielen der Hörspielliteratur werden kompositorische Techniken untersucht und an geeigneten Stoffen werden Hörspiel-Miniaturen entsprechend den individuellen Interessen der Teilnehmenden erarbeitet.

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Andrés Maupoint

Block-Unterricht, Termine in Absprache mit Herrn Maupoint
Sie lieben Liszt, Chopin und Mendelssohn? Lernen Sie noch mehr über diese und andere Meister der Romantik hinsichtlich ihres Schaffens fürs Klavier.

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Andrés Maupoint

Block-Unterricht, Termine in Absprache mit Herrn Maupoint
Im Frühjahr blüht’s draußen im Garten, im Herbst mitten drinnen im Herzen: Wolf, Schumann und Brahms warten und freuen sich auf Sie mit ihren und Ihren Kunstliedern!

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Prof. Meike Senker

In diesem Seminar erarbeiten wir Techniken der Filmmusik. Wir analysieren das Verhältnis von Musik und Film u.a. in Ausschnitten aus Klassikern, wie Inception, Eyes wide shut, Joker oder der Herr der Ringe und komponieren eigene Musik zu Filmszenen.

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Prof. Meike Senker - Jan Thürmer
Zeit n.V.

In dieser Lehrveranstaltung widmen wir uns Arrangements von Weihnachtsliedern für das Pro Arte Kammerorchester unter der Leitung von Peter Sommerer. Die von den Teilnehmenden erarbeiteten Sätze werden am 13. Dezember 2026 im Gewandhaus gemeinsam mit zahlreichen mitwirkenden Chören aufgeführt.
Besonderes Augenmerk liegt auf der schulpraktischen Perspektive: Wie können orchestrale Klänge entstehen, wenn – ganz wie im Schulorchester – auch ungewöhnliche Besetzungen eingesetzt werden? Wir erproben Strategien, mit denen sich flexible, klanglich ausgewogene Arrangements gestalten lassen, die sowohl musikalisch überzeugend als auch im schulischen Kontext realisierbar sind.

Keine Einschreibung über Moodle.

Klausurmöglichkeit im Sommersemester 2026 Für Studierende, die die Lehrveranstaltung im Wahlpflichtbereich belegen möchten, ist eine Anmeldung bis zum 31.01. über schulmusik-tonsatz-organisation@hmt-leipzig.de möglich
Aristidis Strongylis
Mi, Fr. n.V.

Neben einer Einführung in die Technik der Instrumentation werden schulpraktische Kompositionen für Orff-Instrumente, Schulorchester und instrumentale Begleitsätze für Kinderlieder erstellt.
mögliche Unterrichtszeiten in der Regel mittwochs von 9-14 Uhr und freitags von 9-14 Uhr

Keine Einschreibung über Moodle.

Keine Möglichkeit einer Klausur, da im Lehramt Grundschule keine WPF-Tonsatzklausur geschrieben wird Für Studierende, die die Lehrveranstaltung im Wahlpflichtbereich belegen möchten, ist eine Anmeldung bis zum 31.01. über schulmusik-tonsatz-organisation@hmt-leipzig.de möglich