maximal 16 Teilnehmerfür alle Hauptseminare: Teil der Pflichtmodule MW 202 sowie MW 203 / 03-MUS-0501-Gym, 31-MUS-5009, 31-MUS-5011, 31-MUS-5021, 31-MUS-5031, SJ203, SJ204, SK206 / möglich als Teil des Pflichtmoduls DA 201; Teilnahme für Studierende der UL auf Anfrage

Prof. Dr. phil. habil. Christoph Hust
Di 13:15 Uhr - 14:45 Uhr
D 0.21

“The Legend of Zelda” is one of the most famous and globally influential game series. Since 1986, the main series has grown to 20 titles. Owing to its great success, “Zelda” is far more than a game; the franchise has developed into a global cultural phenomenon. This development has been driven by participatory fan cultures that significantly expand the games’ “primary text.” Music plays an integral part in Hyrule’s play-world, and this seminar aims to understand this through three premises. Following Christopher Small’s concept of “musicking,” game music is understood as a dynamic process that unfolds both in the virtual and in the real world. This process occurs in activities such as composing, playing, reproducing, listening, and discussing, and becomes an active expression of social relationships. The seminar is placed within the context of a DAAD research and exchange program with Ritsumeikan University, Kyoto. As we therefore expect guest students from Japan to join, most of the seminar will be taught in English. Part of the seminar will be a mini-conference on May 30–31, 2026.

Mindestens 5 und maximal 16 TeilnehmerInnen.
Die Einschreibung ist bis zum 23.03.2026 möglich.
Auch für GasthörerInnen.
Prof. Dr. phil. habil. Benedikt Leßmann
Fr 11:15 Uhr - 12:45 Uhr
D 0.21

Im 18. Jahrhundert nahm die oratorische Passionsvertonung im evangelischen, deutschsprachigen Raum eine bedeutende Stellung ein. Nicht alle Werke basierten – wie etwa Bachs Passionen – auf dem unveränderten Bibeltext; vielmehr wurde die Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu häufig auch frei nachgedichtet. Eine der populärsten Passionsdichtungen war die sogenannte „Brockes-Passion“: das 1712 veröffentlichte Libretto „Der für die Sünde der Welt Gemarterte und Sterbende JESUS“ des Hamburger Autors Barthold Hinrich Brockes. An die zehn Mal wurde diese Dichtung vertont, u. a. von den namhaften Komponisten Keiser, Telemann, Händel, Mattheson, Stölzel und Fasch. Auch die Textdichter der Bach’schen Passionen orientierten sich teilweise an dieser einflussreichen Vorlage.
Im Hauptseminar wollen wir nicht nur einige dieser Vertonungen studieren, sondern sie auch in unterschiedliche Kontexte einordnen. So werden wir das faszinierende Phänomen „Brockes-Passion“ nicht nur im Lichte der Gattungsgeschichte des Oratoriums, sondern etwa auch der Literatur- und Frömmigkeitsgeschichte sowie der norddeutschen Aufklärung betrachten. Bestandteil der Lehrveranstaltung ist ferner eine eintägige Exkursion in die Händel-Stadt Halle.

Die Einschreibung ist bis zum 23.03.2026 möglich.
Auch für GasthörerInnen.