maximal 16 Teilnehmer

für alle Hauptseminare: Teil der Pflichtmodule MW 202 sowie MW 203 / 03-MUS-0501-Gym, 31-MUS-5009, 31-MUS-5011, 31-MUS-5021, 31-MUS-5031, SJ203, SJ204, SK206 / möglich als Teil des Pflichtmoduls DA 201; Teilnahme für Studierende der UL auf Anfrage
Prof. Dr. phil. habil. Christoph Hust
Di 13:15 Uhr - 14:45 Uhr
D 0.21

Gioseffo Zarlinos Schrift Le istitutione harmoniche gilt als eine der einflussreichsten Publikationen zur Musik der Frühen Neuzeit. In diesem Seminar wollen wir sie – in Verbindung mit einem Übersetzungsprojekt an der HMT – in Ausschnitten (und in Übersetzung) lesen. Dabei wird es um Themen gehen, die von Fragen nach dem Ursprung der Musik bis zu ihrer Zweckbestimmung reichen, von ihrer Gliederung bis zu ihrer Geschichte und ihrem Regelwerk. Am Schluss sollen vor dem Hintergrund der Diskussion um Regel- und Ausdruckspoetik auch die Kontroversen um Galilei, Artusi und Monteverdi in den Blick genommen werden. Im Hintergrund wird stets die Frage stehen, ob und wie uns ein solcher Text heute noch einen Weg zum Verständnis der Musik des 16. Jahrhunderts (vielleicht auch darüber hinaus?) bahnen kann. – Da das Seminar auf der eigenen Lektüre aufbaut, gibt es ausnahmsweise keine Referate; stattdessen wird wöchentlich ein Ausschnitt aus dem Text vorzubereiten sein.

Maximal 16 Teilnehmer.
Auch für Gasthörer.
Prof. Dr. phil. habil. Christoph Hust
Di 15:15 Uhr - 16:45 Uhr
D 0.21

Musik in der Werbung ist so vertraut, dass man sie in der Regel kaum noch wahrnimmt. Vielleicht ist das sogar eine ihrer Strategien? Warum kann man mit Mozart für Autos von Fiat und Citroën ebenso werben wie für Air France? Was sind die Strategien von Apple bei der Vorstellung musikbezogener Produkte? Wer greift zu Heavy Metal, wer zu Bach? Das Seminar will sich solchen Fragen auf zwei Wegen nähern: Zunächst steht ein kurzer Theorieteil, in dem wir uns exemplarisch mit Möglichkeiten der Analyse von audiovisueller Werbung vertraut machen. Im umfangreicheren zweiten Teil werden auf dieser methodischen Grundlage einzelne Werbespots danach befragt, wie die Musik in ihnen benutzt wird und welche Aussagen sie verstärkt oder konstruiert. Das geschieht in Referaten, die am Schluss des Semesters in Kurzform öffentlich vorgestellt werden sollen.

Maximal 16 Teilnehmer.
Auch für Gasthörer.
Prof. Dr. phil. habil. Martina Sichardt
Do 17:15 Uhr - 18:45 Uhr
D 0.21

In seinen letzten Lebensjahren war der fast gänzlich ertaubte Beethoven in großem Umfang darauf angewiesen, sich schriftlich zu verständigen: er bediente sich dazu einer Tafel, einzelner Papierblätter, vor allem aber der berühmten "Konversationshefte". In diesen Aufzeichnungen werden die verschiedensten Themenbereiche berührt: eigene Werke, Aufführungsvorbereitungen, Kompositionen der Zeitgenossen, politische Ansichten, aber auch Dinge des Alltags und Familiäres. Bei der Lektüre der Konversationshefte werden wir unmittelbar Zeuge des Gesprächs mit Beethoven – das allerdings fragmentarisch bleibt, da Beethoven selbst ja mündlich antwortete.
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dieser Materie soll in eine künstlerisch-wissenschaftliche Produktion münden, die in dem IPv "Konversation mit Beethoven. Surround-Hörcollage" (Anja-Christin Winkler) aus den Resultaten unserer Seminararbeit entwickelt wird.
Als Prüfungsleistung des Hauptseminars wird die im IPV "Konversation mit Beethoven. Surround-Hörcollage" (Anja-Christin Winkler) erarbeitete künstlerisch-wissenschaftliche Produktion anerkannt; Prüfungsvorleistung ist die wissenschaftliche Vorarbeit im Seminar.
Seminartermine: 26.3., 16.4., 30.4., 28.5., 2.7.
Blocktermine: 18.4. , 9.5.
1. Termin: 26.3.2020. Einführung, Vergabe der Arbeitsaufträge.
Überwiegend als Blockseminar.
Aufführung am 22.06.2020

Maximal 16 Teilnehmer.
Auch für Gasthörer.